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Ohne
Zweifel das ostuneser Gebiet war schon im Neolitikum von
fortwährender Kolonialisierung von vielen Völker zuerst aus
Anatolien u. später von den Küsten des orientalischen
Mittelmeerraumes. Am Anfang der Besiedlung fanden sie Schutz u.
Unterkunft zwischen Felsen und Grotten, heute noch finden wir Zeugen
in (Sant'Angelo), (in Magda), in (Santi Magno) u. (Santa Maria
d'Agnano). Langsam wurden sie sesshaft und bauten Unterkünfte, liesen
ab vom Nomadentum und widmeten sich des Ackerbaus und der Viehzucht.
Die meisten der noch / vorhandenen historischen Zeugen sind
Arbeiten aus Stein sogenannte Dolmen (die Säulenartigen Träger mit
Deckplatten) zurückgelassen von einer Popolation welche dem Zahn der
Zeit widerstanden hat. Obiejekte aus jener Zeit der Bevölkerung
findet man noch heute zwischen Savelletri und dem Gebiet von
Petrolla, heute Villanova dem Hafen von Ostuni. Etwa 1000 v. Christi entstanden zwei neue Zivilisationen die Messapi und die Japici,
welche Bekleidung Tradition und Gewohnheiten bildeten. Der zwei
Stämme und ihr Zusammenleben entstand weniger durch Hannibal welcher
die alte Stadt zerstörte und für 17 Jahre dominierte bis 488 n. Chr.
In Folge wurde Ostuni von den Ostgoten besetzt, geführt von
Teoderich welcher so sagt mindestens ein Brief von Cassiodoro,
brachte Teile von Monumenten aus Ostuni nach Ravenna. Auf die
Herrschaft der Ostgoten folgte die der Normannen zu Beginn des XI.
Jahrhunderts erinnert an die Familie Altavilla,
verschwenderisch jeglicher Kultur, um auf der Anhöhe der Stadt eine
Burg zu baunen, nachfolglich wieder zerstört um der Bevölkerung
Arbeit und Brot zugeben. Sicher spielte der Hafen von Villanova eine
bedeutende Rolle, um in jener Epoche der Wirtschaft Aufschwung zu
geben. Aber die Epoche des grössten Aufschwungs so etwa im 15.
Jahrhunderts gab sicher die Herrschaft der Aragonesen. In jedem Fall
ist es wichtig daran zuerinnern, dass die feudale Herschaft und die
Bevölkerung gegenseitig bemüht waren, zu gemeinsamem Nutzen für ihre
Geschäfte der
Stadt Ostuni Fortschritte zu gewähren. Jedoch die
Situation wechselte sich ab 1639 mit der Domänenherrschaft der
Zevallos, verantwortlich für den moralischen u. ekonomischen Zerfalls
von Ostuni, als viele angesehene Familien Ostuni verliesen. Ab 1804
jedoch verringerte sich die Dominanz der Zevallos auf Grund ihrer
enormen Schulden und Abwirtschaftung wurde jener Familie der
Adelstittel der Stadt Ostuni genommen. Aber die erhoffte Freiheit
der Bürger wurde erneut getrübt durch das Erscheinen der Bourbonen.
Gegen selbige errichtete die Bevölkerung Ostunis eine Resistenz u.
Opposition mit dem enormen Freiheitswillen, so wurde Ostuni das
Zentrum partiotischen Widerstandes. So fiel das Wappen der Bourbonen
und 1860 wehte die Fahne (tricolore) drei Farben (grùn, weiss, rot) über Ostuni. Die Grossherzigkeit u. der patriotische Wert der
Ostunesen wurde im Ersten Weltkrieg deutlich, durch die dreihundert
gefallenen Ostunesen bei dem BefreiungsKampf in Norden Italiens.
Jhre Namen wurden in Stein gehauen im "Monumento dei Caduti" (Gefallenen
Ehrenmal) auf der Piazza Matteotti. |